Bauernverband Schwäbisch Hall Hohenlohe Rems schreibt Verbandsrichtlinien fort



Wettbewerbsfähigkeit der Landwirtschaft nach wie vor entscheidend, neuer Fokus auf „Öffentlichkeitsarbeit“

 

7 Jahre nach der Fusion der Bauernverbände zum Bauernverband Schwäbisch Hall – Hohenlohe – Rems e.V. hat die Delegiertenversammlung des Verbandes die Verbandsrichtlinien ergänzt und deutlicher gefasst: Der Verband stellt darin fest, unter welchen Prämissen er arbeitet und wie seine Entscheidungsabläufe geregelt sind.

Der Bauernverband versteht sich als die maßgebende berufsständische Vetretung der gesamten Landwirtschaft, er ist grunddemokratisch aufgebaut. Die Meinungsbildung erfolgt in einem dynamischen Prozess zu vielfältigsten Themen. Sowohl in lokalen Ortsversammlungen als auch überregionalen Informationsveranstaltungen, über direkte Ansprache der  Vorstandsmitglieder oder Mitarbeiter des Verbandes richten die Mitglieder ihre Anliegen an den Verband. Der Gesamtvorstand entscheidet im Einzelfall über die politischen Maßnahmen, ist jedoch gebunden an die jetzt neu gefassten Verbandsrichtlinien.

 

Diese stellen zunächst fest, dass sich auch die Landwirtschaft in einem weltweiten Marktumfeld bewegt. Klar wird auch formuliert, dass der Verband seine Argumentation auf fachlich und fundierten Daten und Fakten aufbaut. Die Mitglieder sind dazu aufgerufen, nüchtern zu analysieren und realistisch zu denken. Die Wettbewerbsfähigkeit der heimischen Betriebe ist angesichts der Konkurrenz auf den regionalen und überregionalen Märkten entscheidend für die Zukunft. Die Marktpartner sind dazu aufgerufen, für die Landwirte optimale Bedingungen zu erreichen.

 

Ziel der Bauernverbandsarbeit ist, die wirtschaftliche Lage seiner Mitglieder zu stärken. Das zentrale Element besteht darin, Verbündete in Politik, Verwaltung, Öffentlichkeit und Gesellschaft zu finden, die daran mitwirken, die Forderungen des Verbandes in konkrete Gesetze und Richtlinien umzusetzen. In diesem Umfeld berät der Bauernverband dann auch seine Mitglieder.

 

Neu formulieren die Delegierten die Aufgabe „Öffentlichkeitsarbeit für die gesamte Landwirtschaft“. Aus dem Anspruch des Verbandes als maßgebender Berufsvertretung der ganzen Landwirtschaft ergibt sich auch die Verantwortung, dafür positive Öffentlichkeitsarbeit zu gestalten. Neben den bekannten Arbeitsfeldern des Verbandes mit Klassenzimmer Bauernhof, Pressearbeit, Messeauftritten, Schulung und Fortbildung kommt auch der Bedienung der sozialen Netzwerke künftig hohe Bedeutung zu.

 

Um seine eigenen Grenzen festzulegen, sieht der Bauernverband die Grenzen seiner Öffentlichkeitsarbeit allerdings dann erreicht, wenn die Mittel aus dem regelmäßigen Haushalt erschöpft sind. Diese stellen jedoch, so Geschäftsführer Helmut Bleher „…einen ansehnlichen Teil unserer Jahresausgaben heute schon dar“. Im Vergleich zu anderen Verbänden engagiere sich der Bauernverband Schwäbisch Hall – Hohenlohe  - Rems hier bereits überdurchschnittlich.

 

Der Vorsitzende des Verbandes, Klaus Mugele freute sich über die hohe Zustimmung zur Fortschreibung der Verbandsrichtlinien. Mit nur einer Gegenstimme verabschiedet, werden die neuen Richtlinien nun die nächsten Jahre der Verbandsarbeit bestimmen und strukturieren.

 

Richtlinien der Verbandsarbeit und Verbandspolitik des Bauernverbands Schwäbisch Hall Hohenlohe Rems e.V.

Die Delegierten bei der intensiven Sacharbeit:

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