Die ganze Gesellschaft ist verantwortlich für den Artenschutz



Der Bauernverband war am 31.10.2019 Gastgeber einer Podiumsdiskussion mit 200 Teilnehmern über Artenschutz und Volksbegehren in Pfedelbach.

 

Bild: Michael Schenk

Landwirte zwischen Ärger und Aufbruch. In der voll besetzten Festhalle in Pfedelbach / Untersteinbach diskutieren am  Abend des 31.10.2019 mehr als 200 Interessierte aus der Landwirtschaft und der Bevölkerung der Region über die aktuellen Themen wie Artenschutz, Volksbegehren und das nun vorliegenden “Eckpunktepapier” der Landesregierung. Letzteres kann laut Verbandsvorsitzenden Jürgen Maurer “als Gesprächsgrundlage gesehen werden. Dafür braucht es jedoch auch einen Dialog mit der Gesellschaft”.

 

Die an den Feldrändern stehenden Grünen Kreuze und die Demonstrationen sind eine Zeichen genau dafür und für eine Aufbruchstimmung unter den Bauern. Einig ist man sich darüber, dass sowohl in der Politik als auch in der Öffentlichkeit große Wissensdefizite darüber bestehen, welche Rahmenbedingungen es braucht, hier gesunde Lebensmittel zu produzieren. Nur wenige Menschen wissen, wovon sie reden, wenn sie von Pro&Contra im Bezug auf Pflanzenschutz oder richtiger Tierhaltung sprechen.

 

Nötig sind dafür 40.000 Unterschriften. “Deshalb initiieren die Bauern-, Obst- und Weinbauverbände den Volksantrag, um dadurch eigene Themen in den Landtag zu tragen, die das gesamt-ökologische Zusammenspiel abbilden und nicht nur den Pflanzenschutz”, so Helmut Bleher als Geschäftsführer des Bauernverbandes. Das wird in den nächsten Wochen in weiteren Runden diskutiert werden. Alle Landwirte sind gefordert, sich zu beteiligen und den Volksantrag in den nächsten Wochen zum Erfolg zu führen.

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