Bauernverband lädt zur Aussprache-Runde in die Geschäftsstelle ein



In der Geschäftsstelle des Bauernverbandes trafen sich am 29.10.2019 sowohl Mitglieder als auch Nichtmitglieder zum offenen Gespräch.

Aussprache und Diskussion in der Geschäftsstelle des Bauernverbandes

 

Angebot zum Gespräch an alle Landwirte. “Wir bieten allen Landwirten das Gespäch an und wollen ihre Fragen zeitnah beantworten, auch wenn sie nicht in unserem Bauernverband sind”, eröffnet der Vorstandsvorsitzende Jürgen Maurer den Abend in der Geschäftststelle in Übrigshausen. Rund 60 Landwirte aus der Region sind gekommen. Ihnen allen ist wichtig, dass sie ihre Anliegen direkt vorbringen und mit den Verbandsvertretern diskutieren können.“Will man zukünftig noch Essen aus Deutschland auf den Tischen oder nicht?”, fragt ein Teilnehmer der Diskussion mit Nachdruck. Auf den Demonstrationen am 22.10.2019 ist deutlich geworden, dass den Landwirten die aus ihrer Sicht fehlende oder falsche Wahrnehmung unter den Nägeln brennt. 

 

Hoch aktuelle Themen gibt es reichlich. Doch ganz besonders wichtig ist beiden Seiten, eine Mitsprache und Gestaltungsmöglichkeit beim sogenannten Eckpunktepapier, welches im Nachgang zum Volksbegehren “Pro Biene” seitens der Landesregierung vorgelegt wurde. Dafür wurde von den landwirtschaftlichen Verbänden ein Volksantrag auf den Weg gebracht. Dieser kann nun von den Bauern direkt unterstützt werden. Besonders junge Landwirte sind gefordert, sich im Bauernverband stärker einzubringen. Gerade sie können helfen zu ändern, was sie beispielsweise hindert, Höfe zu übernehmen und weiter auszubauen.

 

Den aktuellen Schub nutzen. “Alle Bauern in Deutschland wollen mit am Tisch sitzen und mitreden können, auch über Verbände hinweg”, so Gabriele Regele aus Abtsgmünd. Dafür waren die deutschlandweiten Schlepper-Demos ein motivierender Schritt für die Landwirte und ein klares Zeichen an die Politik. “Wir möchten die Bewegung und den Schub, den es aktuell in der Bauernschaft gibt, nutzen, etwas zu bewegen”, fasst Helmut Bleher, der Geschäftsführer des Bauernverbandes zusammen. Das braucht klar formulierte Ziele und gute Netzwerke, da war die Runde sich einig.

Zurück