Aktuelle Nachrichten

Bauern stehen unter Druck

von Hagen Stegmüller, Hohenloher Zeitung


Rolf Stirn sitzt an seinem Wohnzimmertisch, kramt die Liste mit den Marktpreisen heraus und schüttelt nur noch den Kopf. „Mit meinen Ferkeln mache ich dieses Jahr 24 000 Euro Verlust”, sagt der Landwirt aus Kupferzell-Hesselbronn. Das Geld, mit dem er seine Familie ernährt und den Hof über die Runden bringt, verdient er derzeit nur mit seiner Halbtagesstelle auf dem Landwirtschaftsamt. Auch Zuckerrüben und Raps werfen noch etwas ab. Ansonsten ist Flaute.

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Langsam geht die Luft aus ... Betriebe machen sich Sorgen

von Wolfgang Rupp, Hohenloher Tagblatt


Die Preise für Ferkel liegen derzeit am Boden. Dieses Tier wird Paul Wüstner mästen und in sieben Monaten verkaufen. Der Preis: offen. FOTO: RUPP


Preise für Getreide: hoch. Für Milch: mittel. Für Ferkel: tief unten. Die Landwirtschaft ist derzeit dreigeteilt mit der Folge, dass sich der Strukturwandel fortsetzen, die Zahl der Betriebe weiter sinken wird. Doch auch die Großen können nur existieren, wenn der Markt erweitert wird.

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Regenwürmer als kleine Helfer

von Sandra Weckert, Hohenloher Zeitung


Öhringen - Die ersten grünen Schösslinge brechen bereits durch den Ackerboden von Rolf Hettenbach. „In Baumerlenbach haben wir einen der besten Böden“, erzählt der Landwirt: „Da geht’s acht Meter runter, ohne dass ein Stein kommt. So ein Boden speichert das Wasser länger.“

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Bauer schickt Gruppen in die Welt

von Hans Georg Frank, Südwestpresse und Haller Tagblatt


Ein schlauer Bauer aus Hohenlohe organisiert seit 20 Jahren Studientrips vor allem für Kunden aus dem Agrarbereich. Dieter Vogt hat mit dem wohl abgelegendsten Reisebüro ein erfolgreiches Unternehmen aufgebaut und 13 Arbeitsplätze auf dem Land geschaffen.

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Aus 2500 Tonnen Mais wird Strom

 Von Yvonne Tscherwitschke, Hohenloher Zeitung


Hektik auf dem Hof Bauer in Untermaßholderbach: Pünktlich zur - verfrühten - Traubenlese steht - verfrüht - die Maisernte an. „Und damit sind wir hier die nächsten Tage rund um die Uhr beschäftigt“, sagt Ulrich Bauer. Der 28-jährige Agraringenieur führt mit seinen Eltern Hermann (64) und Margarete (56) den Familienbetrieb am Ortsrand des Öhringer Teilorts.

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