Aktuelle Nachrichten

Wieder mit Freude Bauer sein

Hohenloher Tagblatt

"Die Aufbruchstimmung auf den Agrarmärkten ist unübersehbar", sagte Landwirtschaftsminister Peter Hauk bei der Verleihung der Meisterbriefe. Der Kreis Hall hat zwei neue Meisterinnen und fünf Meister der Landwirtschaft sowie acht neue Hauswirtschafterinnen.


Caroline Böcker aus Rot am See ist eine der acht neuen Landwirtschaftsmeister im Kreis Schwäbisch Hall. Minister Hauk überreicht ihr den Meisterbrief.

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Am Rande des Ruins

von Holger Ströbel, Haller Tagblatt


Steigende Kosten, sinkende Erlöse, aggressive Konkurrenz: Halls Bauern in der Zwickmühle  


Albert Linhardt aus Hessental verlädt ein Ferkel, seine Kollegen sowie Marktleiter Rudolf Breuninger (links) und Oberbürgermeister Hermann-Josef Pelgrim (Zweiter von rechts) beobachten ihn. Die Stimmung dabei ist gedrückt.


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Bei uns wird nicht mehr Geld ankommen

von Peter Hohl, Hohenloher Zeitung


Die Europäische Union will ihre Agrarförderung kräftig umkrempeln. Welche Folgen hat das für die Landwirte in Hohenlohe? Peter Hohl fragte den Geschäftsführer des Bauernverbandes Schwäbisch Hall-Hohenlohe, Helmut Bleher (Foto: Archiv/privat).

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Bauern stehen unter Druck

von Hagen Stegmüller, Hohenloher Zeitung


Rolf Stirn sitzt an seinem Wohnzimmertisch, kramt die Liste mit den Marktpreisen heraus und schüttelt nur noch den Kopf. „Mit meinen Ferkeln mache ich dieses Jahr 24 000 Euro Verlust”, sagt der Landwirt aus Kupferzell-Hesselbronn. Das Geld, mit dem er seine Familie ernährt und den Hof über die Runden bringt, verdient er derzeit nur mit seiner Halbtagesstelle auf dem Landwirtschaftsamt. Auch Zuckerrüben und Raps werfen noch etwas ab. Ansonsten ist Flaute.

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Langsam geht die Luft aus ... Betriebe machen sich Sorgen

von Wolfgang Rupp, Hohenloher Tagblatt


Die Preise für Ferkel liegen derzeit am Boden. Dieses Tier wird Paul Wüstner mästen und in sieben Monaten verkaufen. Der Preis: offen. FOTO: RUPP


Preise für Getreide: hoch. Für Milch: mittel. Für Ferkel: tief unten. Die Landwirtschaft ist derzeit dreigeteilt mit der Folge, dass sich der Strukturwandel fortsetzen, die Zahl der Betriebe weiter sinken wird. Doch auch die Großen können nur existieren, wenn der Markt erweitert wird.

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